Nachbehandlung nach Fuß-Operationen

  • Hallux valgus-Korrektur
  • Arthrose des Großzehengelenks
  • Krallen-/ Hammerzeh- Operation

Ambulante Operation, stationärer Aufenthalt und Entlassung:

Sollte der Eingriff stationär erfolgen, so werden Sie am 2. Tag nach Operation um 10 Uhr aus dem Krankenhaus entlassen.

Wenn die Operation ambulant erfolgt ist, so stellen Sie sich zur Kontrolle am Folgetag (1. Tag nach OP) wieder vor.

An diesem Morgen begeben Sie sich bitte in die Praxisräume des Orthopaedicum in der Wirthstrasse 9 im 1. OG. Hier erfolgt der Verbandswechsel.

Sie erhalten den OP-Bericht, Rezepte über Schmerzmittel und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen.

Die Nachbehandlung

Der nächste Kontrolltermin ist dann in der Regel nach etwa 10 – 14 Tagen nach Operation. Bei Verwendung nicht-auflösender Fäden werden diese entfernt. In der Zeit bis dahin wechseln Sie alle 3 – 4 Tage den Verband.

Sollten Wundkontrollen in der Praxis zwischendurch erforderlich sein, wird Ihr Arzt Ihnen dies gesondert mitteilen.

Sie können Duschen ab dem 3. postop. Tag. Achten Sie darauf, dass der Verband nicht feucht wird. Stellen Sie den Fuß z.B. in eine Plastiktüte, die mit einem Gummiband um den Unterschenkel wasserdicht verschlossen wird. Ein feuchter Verband sollte nicht auf den Wunden verbleiben!

Wenn Sie die Wickelung um den Fuß erneuern müssen, achten Sie darauf, dass Sie die Binden nicht kreisförmig um die gesamte Zehen wickeln. Dies würde die Großzehe wieder in die Fehlstellung zurück drücken!

Legen Sie den operierten Fuß sehr viel hoch. Das bedeutet, dass der Fuß sich über Herz-Höhe befinden soll. Das Hochlegen in der waagrechten Ebene, z.B. auf einen Stuhl im Sitzen, ist nicht ausreichend! Siehe Merkblatt.

Nach abgeschlossener Wundheilung kann auf die Wickelung verzichtet werden. Stattdessen sollten Sie ggf. eine Klettschlinge (z.B. Darco TAS Hallux Bandage) Tag und Nacht in den ersten 8 Wochen nach Operation um die Großzehe tragen.

Nehmen Sie ausreichend Schmerzmittel, jedoch kein Ibuprofen oder Voltaren, da diese die Knochenheilung beeinträchtigen können. Besser sind Paracetamol, Novaminsulfon (Novalgin) oder bei stärkeren Schmerzen Tilidin retard.

Die Belastung des operierten Fußes ist je nach Maßgabe der Beschwerden nach zwei Wochen, ggf. aber auch erst nach 6 Wochen möglich (Vollbelastung). Tragen Sie hierbei jedoch den Verbandsschuh und vermeiden Sie ein Abrollen über die Großzehe. Genau Details erhalten Sie nach der Operation von Ihrem Arzt.

Je nach Eingriff sollten Sie Anti-Thrombosespritzen (z.B. Clexane 40) bis zur Gehfähigkeit ohne Unterarm-Gehstützen bzw. bis zur sicheren Vollbelastung einmal täglich anwenden.

Nach Ablauf der 6. Woche nach Operation stellen Sie sich zur Kontrolle bei Ihrem behandelnden Orthopäden vor. Bei der Kontrolle wird ein Röntgenbild angefertigt. In der Regel kann bei Heilung des Knochens nun auf den Verbandsschuh oder spätestens jetzt auf Unterarmgehstützen verzichtet werden.

Selbstständiges Autofahren ist dann nach Ablegen des Verbandsschuhs nach 6 Wochen wieder möglich.

Arbeitsunfähigkeit:

Die Dauer der AU ist sehr verschieden und abhängig von Ihrem Beruf.

Büroarbeiten können meist nach zwei Wochen wieder aufgenommen werden. Wenn Sie viel Gehen und Stehen müssen, so beträgt die Dauer der Arbeitsunfähigkeit 6 bis 8 Wochen, bei schwerer körperlicher Tätigkeit (z.B. Maurer, Zimmermann, Installateur, Gerüstarbeiten), sogar 10 – 12 Wochen.

Physiotherapie

Woche 1 und 2:

  • Gangschulung an Unterarmgehstützen (schmerzadaptierte Teilbelastung mit Verbandsschuh erlaubt, Vermeidung Abrollen über die Großzehe, Fersenvollbelastung)
  • Mobilisation der angrenzenden Gelenke
  • Lymphdrainage (bei OP nach „Lapidus“)
  • Eisanwendungen

Woche 4 – 6:

  • Bewegungsübungen der Großzehe (Dorsalextension und Plantarflexion im Großzehengrundgelenk, Anleitung zur Eigenübung)
  • Mobilisation der angrenzenden Gelenke
  • Eisanwendungen
  • Lymphdrainage(bei OP nach „Lapidus“)
  • Lockerung Schultern und Rücken zur Prophylaxe

Lagern Sie den operierten Fuß hoch!

Gehen Sie in den ersten 2 Wochen nach der Operation möglichst wenig umher. Im optimalsten Fall stehen Sie nur auf, um zur Toilette zu gehen!
Gerade bei größeren Korrekturen ist dies enorm wichtig zur Vermeidung der Schwellung und damit zur Vorbeugung von Wundheilungsstörungen.

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